english | deutsch





 



 

orf burgenland.at


Vorschau auf das Liszt Festival 2012

Die Intendanten Eduard und Johannes Kutrowatz haben die Planung für das Liszt-Festival 2012 abgeschlossen und nun erste Programmpunkte in einer Pressekonferenz verraten.

Werkpflege. Das Liszt-Jahr ist zwar noch längst nicht zu Ende – und rund um den 200. Geburtstag im Oktober steht uns der Höhepunkt der „Lisztomania“ eigentlich noch bevor. Aber natürlich geht die Pflege des Werks des berühmtesten Raidingers auch nach 2011 weiter.

„Liszt ist und bleibt modern.“ Liszt und die Pop-Art. Mit wachsendem Erfolg führen Eduard und Johannes Kutrowatz seit 2009 das Liszt Festival im Raidinger Konzerthaus. Und die beiden Intendanten möchten Liszts Strahlkraft noch breiter wirken lassen. „Liszt ist und bleibt modern. Wir arbeiten ganz bewusst auch 2012 auch mit Pop-Art-Sujet, um Liszt als zukunftweisenden Giganten der Musik- und Kulturgeschichte darzustellen“, so Eduard Kutrowatz. 

Vier Module und Themenschwerpunkte. Das Liszt Festival wird auch 2012 als Ganzjahresprogramm in vier Modulen im Jänner, März, Juni und Oktober geführt. Beibehalten werden auch die Themenschwerpunkte Grenzgänge, Vokal, Orchester und Klavier.  

Gäste aus Japan und Russland. Ein Gast aus Japan macht den Auftakt: Die Pianistin Yu Kosuge eröffnet am 27. Jänner mit dem Klavierzyklus Venezia e Napoli. Die beiden russischen Klaviervirtuosen Andrei Gavrilov und Boris Bloch geben Konzerte. 

Neue „MaraTÖNE“. Neuerungen wird es in der kommenden Saison auch geben. Unter dem Titel „MaraTÖNE“ werde ein Klavierabend der etwas anderen Art auf dem Programm stehen, so Kutrowatz. „Wir laden drei internationale Pianisten nach Raiding ein, die erstmals im Zuge eines dreiteiligen Klavierabends präsentiert werden.“ 

Frauenchor aus Sibirien. Mit himmlischen Klängen wird ein Frauenchor aus Sibirien das Publikum ebenso verzaubern, wie der Kammerchor der Philharmonie Novosibirsk. Diesem Vokalensemble eilt der Ruf voraus, einer der besten Chöre in Russland zu sein. Liebhaber orchestraler Aufführungen werden mit der Wiener Akademie unter der Leitung von Martin Haselböck bedient. 

Märzmodul im Zeichen von Liszt und Faust. Das Märzmodul werde im Zeichen von Franz Liszt und Faust stehen, so Eduard Kutrowatz. „Es ist ein Werk, das das ausdrückt, was Faust ist – das Titanenhafte und das Streben nach Größe ebenso wie die Gefahr des teuflisch Zerstörerischen.“ 

Kutrowatz, Kulman und Kirchschlager. Natürlich werden auch heuer wieder die Brüder Kutrowatz auf der Raidinger Festspielbühne stehen. Weiters die Mezzosopranistinnen Elisabeth Kulman und Angelika Kirchschlager Diese wird mit ihrem Konzert am 22. Oktober, dem Geburtstag von Franz Liszt, die Festspielsaison 2012 beschließen. 

Konzerte immer am 22. Oktober. Johannes und Eduard Kutrowatz wollen in Zukunft an jedem 22. Oktober ein Konzert veranstalten – egal an welchen Wochentag Liszts Geburtstag auch fällt, um den Komponisten in Raiding gebührend zu würdigen.