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Höhepunkt der „Lisztomania“ (19.10.2011)

Fast ein Jahr lang wurde der heurige Jubilar des Burgenlandes, Komponist und Klaviervirtuose Franz Liszt, gefeiert. Heute beginnt bei der „Lisztomania 2011“ der letzte von vier Konzertblöcken.

Den Auftakt im Lisztzentrum in Raiding macht heute Abend der ukrainische Pianist Boris Bloch. Vielfältig gestaltet sich das Repertoire des ausgedehnten Geburtstagsfestes. Am 20. Oktober gibt es einen Liederabend mit Bariton Adrian Eröd, gefolgt von einem Klavierkonzert mit den Festivalintendanten Eduard und Johannes Kutrowatz. Die beiden treten auch am 21. und 25. Oktober im Lisztzentrum in Raiding auf.

Die Wiener Akademie – das Orchester des Dirigenten Martin Haselböck – spielt am 23. Oktober aus dem symphonischen Werk von Franz Liszt. Am 23. Oktober gibt es auch ein Konzert mit dem Wiener Kammerchor in Liszts Taufkirche in Unterfrauenhaid.

Arcadi Volodos spielt Geburtstagskonzert. Am Samstag, dem 22. Oktober, Liszts 200. Geburtstag, tritt Arkadi Volodos auf. Er gilt als einer der besten Liszt-Interpreten. Volodos wird den Konzertreigen mit einem weiteren Auftritt am 26. Oktober in Raiding beschließen. Für einige der Konzerte gibt es noch wenige Restkarten.

Konzertzyklus läuft seit Jänner. Am 27. Jänner eröffneten Bundespräsident Heinz Fischer und Liszts Ururenkelin Nike Wagner die „Lisztomania 2011“ im Konzertsaal in Raiding mit feierlichen Reden. In den Tagen, Wochen und Monaten danach ertönten im Jänner, März und Juni in den Konzertblöcken „Festvorspiel“, „Künstlerfestzug“ und „Grenzgänge(r)“ zahlreiche Werke von Liszt, aber auch anderen Komponisten wie Schubert, Beethoven, Haydn und Bach.

Ausstellungen noch bis November zu sehen. Parallel zu den musikalischen Programmpunkten wurden und werden im Rahmen der „Lisztomania 2011“ auch Ausstellungen an insgesamt acht Schauplätzen quer durch das Land gezeigt. Denn diese sind noch bis 11. November zu sehen.

Liszts Auftritte gerieten zur bombastischen Show und waren eine schillernde Selbstinszenierung: „Le concert, c’est moi“, verkündete der Musiker und erfand den Beruf des Konzertpianisten modernen Zuschnitts. Wo immer er hinkam, löste er eine „Lisztomanie“ unter den Fans aus.