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Positive Bilanz nach Lisztomania (14.11.2011)

Lisztomania, das Festival zum 200. Geburtstag von Franz Liszt, ist Sonntagabend offiziell zu Ende gegangen. Bei einem Zusammentreffen von Vertretern aller beteiligten Veranstalter wurde in der Orangerie in Eisenstadt eine positive Bilanz gezogen.

Breins Cafe, das Jazzensemble um den Bassisten Georg Breinschmidt, zeigte beim Fest am Sonntag noch einmal auf, wie die inhaltliche Ausrichtung rund um das Liszt-Jubiläumsjahr gestaltet war: Ein nach allen Seiten offenes Programm, anspruchsvoll, aber nicht steif, schwungvoll, aber mit Niveau. Nachhaltigkeit über 2011 hinaus hatten sich die Intendanten des Lisztfestivals, Eduard und Johannes Kutrowatz vorgenommen. Und sie sind überzeugt, das auch erreicht zu haben.

„Siegeszug für Liszt“: „Liszts Musik führt kein Schattendasein, sondern hat durch Listomania im Burgenland einfach einen – fast könnte man sagen – Siegeszug angetreten. Liszt ist zurück auf den Bühnen und das macht mich besonders froh und stolz“, sagt Eduard Kutrowatz.

„Wir sind sehr froh, dass so viele Menschen das Programm beim Liszt Festival annehmen in Raiding, was nicht selbstverständlich ist im internationalen Festspielvergleich“, sagt auch Johannes Kutrowatz.

43 Prozent der Besucherinnen und Besucher der Lisztomania-Veranstaltungen kamen aus dem Burgenland. Dass Liszt auch in Zukunft sein Publikum finden wird, zeigt die Tatsache, dass für das Festival 2012 schon fast die Hälfte der Karten verkauft ist. Zufrieden ist auch Kulturlandesrat Helmut Bieler (SPÖ).

„Wir haben 200 Veranstaltungen mit etwa 100.000 Besuchern, die national und international zufrieden waren, was die Qualität, was die Stars, die Organisation betrifft. Dann kann man als Bilanz durchaus ein Lisztjahr herzeigen, das großartige Erfolge gefeiert hat“, sagt Bieler.

Das schlägt sich auch in den burgenländischen Nächtigungszahlen nieder. Die lagen heuer von Jänner bis September um 13.000 über denen aus dem Vergleichzeitraum des Vorjahres.